Wie wird man Gründungs-Elferrat?

Als die 2. Versammlung stattfand, war es Freitag der 04.01.1980. Im Gasthaus Korneli-Treis war das immer der Kegelabend des sogenannten "Prominenten" Kegelclub.

Als diese Kegler abends von der Theke raufkamen, sprachen Paul Gietzen und Albert Ensch sie an, dass sie doch "wunderschöne" Elferräte seien und siehe da, nach diesen "salbungsvollen Streicheleinheiten" meldeten sich spontan folgende Kegelbrüder in den "Neuen Elferrat": Konrad Jakobs (der Kunn), Hermann Justen (der Buschi), Ludwig Pauly (der Kellermeister) und Horst Scheid (der Imhoff).

Vorher hatten sich schon der "Dorfdichter und Lyriker" Ludwig Scheid sowie Franz Scheid auch unter dem Namen "Probe Franz" bekannt gemeldet.

Von Amts wegen waren der 1. und 2. Vorsitzende ebenfalls im Elferrat, also Paul Gietzen und Albert Ensch. Da Franz-Jürgen Mörs und Reinhold Schommers aufgrund ihres Amtes als Sitzungspräsidenten ja fester Bestandteil des Elferrates waren, fehlte nur noch ein Kanditat. Hier wurde man sehr schnell fündig in Person von Karl-Heinz Hilgenberg, besser bekannt als Klüngel.

Durch einen Krankheitsfall in seiner Familie sagte Reinhold Schommers kurzfristig als Sitzungspräsident ab, so das wiederum einer im Elferrat fehlte. Nach kurzer Beratung entschloss man sich, notfalls nur mit 10 Elferräten aufzutreten.

Nun kam der Samstag der ersten Kappensitzung. Schon frühzeitig hatte sich eine lange Schlange vor der Eingangstür zum Gasthaus Korneli-Treis gebildet.

Als Jürgen Mörs da vorbeiging sah er jemanden und entschloss sich spontan, diesen als 11. Elferrat vorzuschlagen.

Schnell hatte er die Einwilligung vom 1. und 2. Vorsitzenden. Also ging er die Treppe zum Eingangsbereich hinauf und sprach den 4. in der Reihe an, er solle doch seinen guten Platz aufgeben denn er bekäme einen besseren.

Prompt ging dieser auch mit und so hatte man doch noch den 11. Elferrat gefunden, nämlich Dieter Pauly (der Bacchus).

In dieser Zusammensetzung sollte der Elferrat 14 Jahre lang bestehen und viele schöne Stunden erleben.